Radfahren in Wien im Winter
Aktualisiert
Viele Wienerinnen und Wiener fahren den Winter durch, und mit der richtigen Ausrüstung bleibt es angenehm. So genießt du die kalte Jahreszeit auf zwei Rädern.
Kleidung für die Kälte
Zieh dich in Schichten an, mit winddichter Außenjacke, warmer Zwischenschicht und Handschuhen, mit denen du noch bremsen und schalten kannst. Schütze Ohren und Hals, denn der Fahrtwind ist die eigentliche Herausforderung.
Hände und Füße spüren die Kälte zuerst, daher bringen warme Handschuhe, Überschuhe oder dicke Socken an einem frostigen Morgen den größten Unterschied.
Grip, Bremsen und Sichtbarkeit
Senke den Reifendruck etwas für mehr Grip, fahre auf Brücken und Schienen langsamer und bremse sanft, um auf Eis oder nassem Laub nicht wegzurutschen.
Die Tage sind kurz, daher sind starke Lichter vorne und hinten unverzichtbar, idealerweise mit reflektierenden Akzenten an Jacke, Tasche oder Knöcheln für seitliche Sichtbarkeit.
Welche Routen und wann
Die Stadt räumt und streut Radwege mit Priorität, darunter Haupt-Uferwege und Ausfallstraßen, halte dich also nach Schnee an diese statt an unbehandelte Nebenstraßen.
Plane etwas mehr Zeit ein, prüfe morgens schattige Abschnitte auf Eis und kombiniere die Fahrt an den härtesten Tagen ruhig mit der U-Bahn.
Häufige Fragen
- Ist Winterradeln in Wien sicher?
- Ja, mit Vorsicht. Hauptwege werden geräumt und gestreut, doch du solltest auf Eis langsamer fahren, starke Lichter nutzen und sichtbar bleiben.
- Brauche ich spezielle Reifen für den Wiener Winter?
- Meist nicht. Etwas weniger Druck hilft, und Spike- oder Winterreifen lohnen sich nur, wenn du täglich durch strengen Frost fährst.
- Werden Wiens Radwege von Schnee geräumt?
- Prioritäre Routen, darunter wichtige Uferwege und Hauptstraßenwege, werden geräumt und gestreut, ruhige Nebenstraßen können aber rutschig bleiben.
